.:: Goa ::.
Psy(chedelic)-Trance, FullOn, Progrssive Trance, Israel Trance, Psychedelic
Beschreibung:
Goa und Psychedelic Trance beschreiben nicht wirklich das Gleiche, doch verschmelzen beide Stilrichtungen immer mehr zu einem.
Goa ist rhythmusbetont und bewegt sich von der Geschwindigkeit her
bei 140-160 BPM. Dies ist zwar die Norm, doch kann man das
auch nicht wieder für Goa allgemein so starr sehen, denn auch bei
Goa gibt es Variationen; das heißt, dass es genauso Stücke
mit rund 160 BPM geben kann, wie welche mit doch sehr
gemäßigten 135 BPM. ähnlich wie Trance ist Goa relativ
harmonisch, allerdings im Gegensatz dazu oft durchbrochen von harten,
treibenden Beateinlagen, die aber genauso immer wieder durch die
Harmonien hindurchscheinen.
Dieser Effekt, die fast ständige Präsenz des moderat
schnellen Rhythmus und die Harmoniekonstruktion lässt eine
träumerische, tranceähnliche Wirkung aufkommen.
Psychedelic Trance (auch "Psy-Trance") ist rhythmisch
eigentlich identisch, zeichnet sich allerdings mehr durch Minimalistik aus.
Typische Zusätze sind angedeutete Stimmen, Stimmfetzen,
Alltagsgeräusche oder auch fiepsende, quietschende Töne. Hierbei
möchte ich aber nochmal erwähnen, dass die Trennung von
Psychedelic Trance und Goa nicht immer eindeutig nachzuvollziehen ist. Es
gibt einige Stücke, die mit viel Harmonie aufwarten, aber dennoch
nicht an psychedelischen Tönen sparen. Diese
Eigenarten erinnern an den Psychedelic Rock der
60er Jahre. Viele Elemente hieraus wurden quasi auf Goa/Psychedelic
Trance portiert.
Der Name und der Stil haben auch einen interessanten Ursprung.
Entstanden ab den frühen 90ern, war Goa zunächst der
Nachfolger einer langen Tradition der 60er, "Hippiemusik"
und Flower Power.
Nach der Flower Power-Hochzeit (hat nichts
mit Heirat zu tun) zogen sich die "Hippies" aus der
breiten Öffentlichkeit zurück, passten sich der Gesellschaft
an oder fanden sich an Orten zusammen, die einige der wenigen Inseln
in der "normalen, kapitalistischen" Gesellschaft bildeten.
Eine Hochburg befand sich in einem indischen Bundesstaat namens
"Goa"
(heute ist diese allerdings größtenteils abgewandert, wieder im
'normalen' Alltag oder tot).
Dies erklärt natürlich zum einen den Namen und zum anderen macht es deutlich warum dieser Stil oft sehr orientalisch/indisch klingt. Deshalb ist auch eines der - im Zusammenhang mit Goa - typischen Motive, das häufig für CD-Cover verwendet wird, verständlich: eine Buddhastatue bzw. einfach ein Buddhakopf, auch Shiva und weitere indische Gottheiten (siehe z.B. die "GOA-HEAD"-Compilationreihe).
Goa ist zumeist als Musik der Alt-Hippies bekannt, deshalb ist das Publikum zwar oft bunt gemischt (bspw. von der 50jährigen "Esoterik-Tante" bis hin zum typisch verspannten Büromensch), dennoch verbindet sie alle ein ähnliches Gefühl und der Wunsch zusammen zu feiern ohne Aggressionen o.ä..
Typisch für Goa-Veranstaltungen ist ebenso ein Bereich in dem entspannende, ruhige Musik läuft (Chill-Out Floor), diese Musik nennt sich Ambient und erinnert durch den ein oder anderen Sound auch oft an Goa.
| Interpret / Titel | Stream | Download | mehr... | |
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| R2 Project – Red Eye |
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| Six – Solar Vibes |
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| Six – Contact |
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